Jetzt ist wieder die Zeit wo die kleinen Vampire die man mit dem Auge gar nicht so richtig sieht, wieder auf jagd nach ihren Wirten gehen wo sie sich voll mit Blut saugen können. Die gemeinen krankheitsübertragenden Zecken sind gemeint. Zecken sind Spinnentierchen die sich als Parasit auf der ganzen Welt ausgebreitet haben und schlimme Krankheiten wie z.b. Borreliose oder Gehirnhautentzündung übertragen. Die Zecken haben sich durch ihren Körperbau regelrecht an die Umwelt angepasst was sie zu einem besonderen Tierchen macht.

Eine Zecke auch Holzbock genannt hat acht Beine was sie zu einem Spinnentier macht. Eigentlich gehört die Zecke zu der Gruppe der Milben, sie sind Parasiten d.h. sie brauchen einen Wirt von dem sie sich mit Blut ernähren können um zu überleben. So ähnlich ist das auch bei Mücken. Der Unterschied bei Mücken und Zecken ist das die Zecke zehnmal mehr Blut braucht als eine Mücke. In der Regel saugt eine Zecke 12 - 15 Tage an ihrem Wirt bevor sie abfällt. Als Wirt kommt für eine Zecke nur Menschen und Tiere in Frage. Zecken sind so schlau das sie sich nur sichere Stellen aussuchen am Wirt wie z.b. die Achselhöhlen, die Kniekehlen oder aber auch der Genitalbereich.

Dies sind Bereichen wo die Zecken auch durch kratzen und scheuern nicht so leicht abfallen. Somit können Sie in aller ruhe ihren Bauch voll schlagen und vor allem unbeschadet.

Der Stech und Saugapparat bei einem Holzbock befindet sich am Kopf. Der Stechapparat ist Scherenartig womit die Zecke beim Wirt die Haut aufreisst um somit den Stachel bzw. das Saugrohr hineinzustecken um somit beim Wirt Blut abzuzapfen. Teilweise produzieren manche Zecken eine Art Klebstoff mit dem sie sich zusätzlich an dem Wirt befestigen können aber auch am Stechapparat befinden sich überall kleine Widerhaken so das die Zecke einen ziemlich guten halt bekommt.

Eine Vollgesaugte Zecke kann ungefähr fast 220 mal so viel Wiegen als eine hungrige. Nur eine sogenannte Blutmahlzeit kann einer Zecke für zehn Jahre das überleben sichern, dies wurde in einem Labor getestet. Jedoch in der Natur draussen leben Zecken ungefähr 3 - 5 Jahre. Zecke sind nur aktiv wenn das Wetter mindestens 7 Grad Celsius beträgt. Ist es Kälter dann fällt die Zecke in einen art Winterstarre.

Hier ein paar Tipps was sie machen können um sich vor den Zecken zu schützen :

- halten sie sich nicht im Unterholz oder im hohen Gras auf

- Socken über die Hosenbeine ziehen wenn durch Unterholz oder Gras läuft

- helle Kleidung tragen da man so die Zecken besser erkennt und sie entfernen kann bevor sie zustechen können

- Mittel benutzen die Insekten abweisen hilt zumindest teilweise

- nach ausgiebigem aufenthalt in der Natur gegenseitig nach Zecken absuchen

Am besten aber lässt man sich und seine Kinder die nunmal gerne draussen rumtrollen im Gehölz und auf Wiesen, impfen. Diese macht man am besten schon im Winter das man dann im Frühjahr schon bestens geschützt ist.Bringen sie aufjedenfall zu ihrem Arzt das Impfbuch mit.Nebenwirkungen die bei einer Impfung auftreten können sind leichtes Fieber und leichte schmerzen um die einstichstelle beim Impfen in der Haut.

Natürlich können sie auch selber versuchen die Zecke zu entfernen oder sie gehen zu ihrem Hausarzt der sie auch fachmännisch entfernen kann. Benutzen sie für den Fall dass sie es selber machen eine kleine Pinzette mit der sie die Zecke vorsichtig aus der Haut ziehen und heraushebeln. Setzen sie aufjedenfall die Pinzette dicht an der Haut an. Es gibt ausserdem noch die möglichkeit auf die Zecke Öl zu tropfen oder man kann sie auch abbrennen aber hiervon wird eher abgeraten da so die Gefahr besteht das die Zecke ihre gefährlichen Erreger aufjedenfall in den Blutkreislauf bringt und es so zu einer gefährlichen Infektion kommen kann. Genauso wenig sollten sie die Zecke quetschen um sie zu entfernen im Todeskampf wird die Zecke sonst vermehrt erreger ausschütten.