Hier bei uns in Deutschland gibt es ungefähr 850 000 Tausend Opfer von Mobbing Attacken. Jeden kann es treffen. Sei es im Job, in der Schule, im Verein, in der Familie und sogar im Internet. Doch was kann man als Mobbingopfer tun, wo bekommt man Hilfe?.
Man sagt wer mindestens einmal in pro Woche über ungefähr ein halbes Jahr hinweg schikaniert und diskriminiert wird ist ein klassisches Mobbingopfer.
Am einfachsten merkt man, wenn z.b. Kollegen einen nicht mehr grüßen, Gerüchte über einen verbreiten, nicht mehr mit einem reden usw. Mobbing kann jeden treffen und für die Betroffenen ist es sehr schwierig in dieser Zeit. Ziel von den meisten Mobbingattacken ist es die sinnvolle Kommunikation des Opfer zum Erliegen zu bringen. Es geht sogar, soweit das manchmal Gewalt angedroht wird.
Signale an denen sie erkennen, dass sie ein Mobbingopfer sind:
- es wird nicht mehr gegrüßt
- Gespräche verstummen
- Gerüchteküche
- Boykottierung von Arbeit
- keine Informationsweitergabe
- Fronten und Parteienbildung
- bei Fehlern wird sich lustig gemacht und getratscht darüber
Versuchen sie, wenn sie ein Mobbingopfer sind, die Kollegen anzusprechen und sehen sie auf keinen Fall über diese Sachen hinweg nach dem Motto die werden sich schon wieder beruhigen. Viele Mobbingopfer halten diesen ewigen Druck nicht aus und fühlen sich alleine und hilflos. Das Resultat daraus ist meistens die Kündigung, um den Mobbingattacken und dem Psychoterror zu entgehen.
Fragen sie die Mobber nach den Gründen warum und wieso, auch wenn es ihnen schwerfällt. Außerdem sollten sie ein Mobbingtagebuch führen. In dem Sie aufschreiben, wann gemobbt wurde, von wem, vielleicht zeugen, wie gemobbt wurde und wie sie sich dabei gefühlt haben.
Suchen sie sich jemand mit dem Sie darüber reden können, den verstummen bringt nichts sondern macht die Sache nur noch schlimmer. Falls sie niemanden haben zum Reden dann ist es ratsam sich in eine psychologische Beratung zu begeben.
Wenn sie vorhaben den Mobber zu verklagen so ist es in der heutigen Zeit noch nicht so einfach. Nur in geringen bekannten Fällen haben Mobbingopfer die Klage gewonnen. Es ist halt schwierig das Mobbing zu beweisen.
Also wer gemobbt wird, sollte sich Hilfe holen und wer Mobbing mitbekommt, sollte dies nicht unterstützen so kann jeder etwas gegen Mobbing tun. Letztendlich bleibt ihnen auch noch das Beschwerderecht beim Arbeitgeber und oder beim Betriebsrat. Der Arbeitgeber entscheidet dann nach Sachlage und kann in ganz krassen Fällen sogar wegen Mobbing kündigen.