Neurodermitis ist eine atopische Krankheit, die meistens vererbt wird und in Schüben verläuft aber nicht ansteckend ist. B

ei Neurodermitis hat man es mit einer entzündlichen Erkrankung der Haut zu tun.Die Neurodermitis tritt verschieden auf und hat auch verschiedene Gründe wie es dazu kommt.Bei uns in der Bundersrepublick sind ungefähr 15 Prozent unserer Kinder davon betroffen. Bei 50 Protzent tritt die Krankheit schon im Babyalter auf. Doch bei so frühen eintreten der Krankheit hat man die hoffnung das sich die Neurodermitis bis zum einschulen auf ein geringes oder gar ganz abgeschwächt hat.

Es gibt keinen Grund zur Panik, da man mit den richtigen Maßnahmen die Neurodermitis in Griff halten kann so das sich ein fast unbeschwertes Leben führen lässt. So ist es unerlässlich das sich Kind und Eltern mit der Krankheit auseinandersetzen und sie auch verstehen lernen, damit dem Erfolg die Neurodermitits einzudämmen oder gar ganz wegzubekommen nichts in dem Weg steht.Bei Familien wo Neurodermitis schon aufgetreten ist gibt es z.b. möglichkeiten schon in der Schwangerschaft etwas gegen Neurodermitis zu unternehmen.

Symptome von Neurodermitis sind trockene Haut, Juckreiz und blutig gekratze Hautstellen. Bei dieser Krankheit werden Eltern und Kind auf eine schwere Geduldsprobe gestellt. Viele Familien sind überfordert mit der Krankheit und fühlen sich von den Ärtzen im Stich gelassen.Nicht nur die Eltern sondern auch viele Ärzte sind mit der Versorgung von Neurodermitis überfordert.

Die Neurodermitis tritt zuerst auf dem Kopf und im Gesicht meistens auf den Wangen zu erkennen auf. Sie wandert dann weiter über Hals, Arme und Beine wobei es mit schlimmen Juckreizen verbunden ist aus. In die blutig aufgekratzen Hautstellen die die Kinder immer wieder aufkratzen können mit leichtigkeit schlimme Bakterien eindringen, dadurch können eitrige Hautinfektionen hervorgerufen werden. Durch eine Neurodermitis können später auch noch Asthma oder allergischer Schnupfen dazukommen.
Jedoch verschwindet die Neurodermitis bei 4 von 5 Kinder bis zum Anfang der Pupertät.

Es gibt verschiedene Gründe die, die Krankheit verschlimmern können z.b. bei Stress, überlastung oder Angst, bei Infektionen, bei Wärmestau oder hohe Luftfeuchtigkeit in anderen Klimaregionen. Dazu gibt es auch einige Allergene die Neurodermitis beeinflussen wie z.b. Lebensmittel, Waschmittel, Pflegemittel, Tierhaare, Wolle, Hausstaubmilben und Pollen.

Bei neugeborenen können es sein nässende gerötete Haut, weissliche Hautstellen am Kopf und an der Wange die geschuppt sind und natürlich der Juckreiz und die Spuren vom Kratzen.
Bei älteren Kindern ist es trockene gerötete Haut und geschuppte Haut an Arm und Beinbeugen und meistens auch an den Händen, stückweise verdickte Haut, sowie starker Juckreiz und auch die Spurem vom Kratzen.Dazu kommen noch bei allen Begleitsymptome wie z.b. ausgetrocknete Lippen die Jucken, sogenannte Rhagaden, Hauteinrisse am Ohrläppchen oder eine doppelte Unterlidfalte.

Die ersten Schritte um dem Juckreiz entgegen zu wirken sind z.b. Kleidung aus Baumwolle oder Cremes zu Pflege, sollte die s allerdings keine abhilfe gegen den Juckreiz schaffen ist es unerlässlich einen Arzt aufzusuchen der dann Festellen kann ob es sich tatsächlich um Neurodermitis handelt, da es ähnliche Ekzeme gibt die fast genau so wie eine Neurodermitis aussehen gibt. Am besten unterziehen Sie Ihre Kind einem Allergietest, der dann hervorbringt gegen welche Stoffe ihr Kind allergisch ist.

Wenn man Salben oder Cremes zur linderung des Juckreiz benutzt, sollte man darauf achten, die Salben oder Cremes fettend sind. Beim Baden sollte man immer auf ein Ölbad zurückgreifen. Ist eine Hautstelle zur Stark aufgekratzt dann darf man aber auf keinen Fall einen fettende Creme oder Salbe benutzen weil dort sich Bakterien sehr wohl fühlen. Kontaktieren sie in diesem Fall besser Ihren Arzt.Für Nachts wennn der Juckreiz häufig am stärksten ist können sie auf ein entzündungshemmenendes Medikament zurückgreifen. Diese Medikamente werden Antihistaminika genannt und lindern den Juckreiz sehr gut.

Kleinen Babys und Kindern kann man in der Nacht z.b. Baumwollhandschuhe anziehen damit sie sich nicht unbewusst im Schlaf die ganze Haut wund kratzen.
Mögliche Staubfänger oder allergene wie z.b. Tiere, Teppiche, Schutzbezug auf der Matratze und staub müssen entfernt werden. Genau so die geliebten Kuscheltiere müssen einer regelmässigen reinígung unterzogen werden.

Hier noch einmal einen kurzen überblick was sie selber zur Therapierung tun können,

- benutzen sie keine kleidungstücke die kratzen oder rau sind auch keine Syntetikstoffe, am besten ist Baumwolle

- benutzen sie keine parfümierten Bademittel oder Cremes da sie die Haut unnötig reizen

- nach jedem Baden müssen Sie die Haut mit rückfettenden Cremes pflegen

- Versuchen Sie eine Kur zu beantragen in einem anderen sogenannten hypoallergenen Klima z.b an der   Nordsee oder im Hochgebirge ab 2000 m.

- durch eine deutlich geänderte Lebensweise kann man die Schübe deutlich verbessern

- holen sie sich durch Internet, Fachlektüre oder aber von Ihrem Hausarzt hilfe