Der Herd bildet das Zentrum jeder Küche. Er besteht in der Regel aus einem Backofen und dem Kochfeld. Das Kochfeld ist eine Wärme erzeugende Platte, auf der Töpfe und Pfannen erhitzt werden können. In modernen Küchen wird das Kochfeld meist in eine durchgehende Arbeitsplatte eingelassen.

 

Das Kochfeld hat meist mehrere Kochzonen, die es ermöglichen mehrere Töpfe und Pfannen gleichzeitig zu erwärmen. Die Kochzonen haben verschiedene Größen, damit kleine und große Töpfe ohne allzu großen Energieverlust erhitzt werden können. Meist kann ein Kochfeld über eine Schaltung vergrößert bzw. verkleinert werden, sodass zum Beispiel auch größere, ovale Töpfe und Pfannen darauf erhitzt werden können.

Bei älteren Modellen bestanden die Kochzonen aus offen liegenden Heizwendeln oder aus gusseisernen Scheiben mit innen liegenden Heizelementen. Moderne Kochfelder besitzen meist eine Glas-Keramik-Oberfläche, die sich über alle Kochfelder erstreckt. Kochfelder, die mit Gas betrieben werden, sind meist mit gusseisernen Kochstellen ausgeführt, moderne Geräte haben auch Glaskeramikoberflächen.

Kochfelder werden auch nach der Art ihrer Beheizung unterschieden. Elektrokochfelder werden mit elektrischen Heizelementen erhitzt, Gaskochfelder mit einer offenen Gasflamme. Induktionskochfelder, die erst seit wenigen Jahren üblich sind, werden mittels eines magnetischen Feldes erwärmt.

Ein magnetisches Wechselfeld induziert Strom im Boden der Töpfe, der wie ein Kurzschluss wirkt. Durch den elektrischen Widerstand es Topfbodens wird der induzierte Strom in Wärme umgewandelt. Der Nachteil von Induktionskochfeldern besteht darin, dass nur spezielle, induktionsgeeignete Töpfe verwendet werden können. Der Vorteil dieser Betriebsart besteht darin, dass das Kochfeld sich nicht erwärmt, sondern nur der Topf und Verbrennungen so ausgeschlossen sind. Daher gelten diese Kochfelder als besonders kindersicher.