Der Fahrzeughandel befindet sich seit einigen Jahren so zu sagen im freien Fall was die Absatzzahlen und die Umsätze angeht dies bekommt natürlich auch die Fahrzeugindustrie empfindlich zu spüren.
Der Fahrzeughandel kann aber auch nicht viel der Entwicklung gegensetzen da die Verbraucher ihr Kaufverhalten dem wirtschaftilchen Abschwung angepasst haben und sich das Denken breit gemacht hat das alte Fahrzeug macht es noch ein zwei Jahre. Man hofft einfach das Gefährt hält noch eine Weile bist sich die allgemeine Lage ein wenig entspannt hat. Da hat der Fahrzeughandel vor allem bei Neufahrzeugen sehr schlechte Karten zur Zeit.
Diese als dramatisch zu bezeichnende Entwicklung bei dem Fahrzeughandel und damit auch untrennbar verbunden bei der Fahrzeugindustrie hat sich auch bei den EU-Regierungen zwischenzeitlich rumgesprochen und so sucht man dort auf höchster Ebene eine Lösung für Fahrzeughandel und alle damit verbundenen Zweige. Ein guter Ansatz war die Abwrackprämie die in Deutschland vor 2 Jahren eingeführt wurde. Sie war der Reiz sich dann doch ein Neufahrzeug zu zu legen und hat dem Fahrzeughandel ein minimales Plus von 3 % Umsatzsteigerung gebracht allerdings nur im Bereich der Klein und Mittelklasse-Fahrzeuge. Der Fahrzeughandel ist aber allein durch diese Regierungshilfe nicht zu stabilisieren und das bedeutet einfach weiterhin, schlechte Zahlen beim Fahrzeughandel sind gleichzusetzen mit schlechten Prognosen für die Fahrzeugindustrie.
Fahrzeughandel und Industrie und die Nebenzweige davon sind unzertrennlich miteinander verwoben, denn wenn der Fahrzeughandel keine Neuaufträge vergibt bleiben bei der Industrie und den Zulieferern die Auftragsbücher leer das führt immer mehr zu Kurzarbeit und im weiteren Verlauf drohen sogar Werksschliessungen und Entlassungen. Die große Hoffnung setzt der Fahrzeughandel bis zum Jahr 2015 in den so genannten Mehrmarkenvertrieb. Die Gesetzesänderungen auf EU-Ebene erlauben dem Fahrzeughandel bislang nicht Mögliches, sich unter einem Dach als Repräsentant mehrer Fahrzeugmarken zu vermarkten. Dies kann laut Statistiken dem Fahrzeughandel ein sattes Plus bescheren weil man davon ausgeht das der Fahrzeughandel dadurch für den Endverbraucher attraktiver wird.
Wie auch immer man es betrachtet dem Fahrzeughandel muss dringend Schützenhilfe geleistet werden da sich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise nicht nur allein beim Fahrzeughandel niederschlagen sondern unglaubliche Kreise ziehen. Die Zulieferer sind meist schlimmer betroffen als der Fahrzeughandel selbst da es sich hier teilweise auch um Kleinbetriebe handelt die sich auf die Produktion gewisser Teile spezialisiert haben und dadurch keine Reaktionsmöglichkeiten haben. Dies und einige weitere Punkte signalisieren deutlich Handlungbedarf von Seiten des Fahrzeughandels selbst aber auch von Seiten der Regierungen. Dem Fahrzeughandel sollte tatsächlich Hilfe zu gedeihen und das alsbald denn die Fahrzeugindustrie und diverse daran geknüpfte Zweige stöhnen schwer unter der Last des rückläufigen Fahrzeughandels.