Diese Ausbildung zum Heilpraktiker enthält viele verschiedene Themengebiete, die man während der Ausbildung erlernt.

Solche Themengebiete wären zum Beispiel Berufs-, Rechts- und Gesetzeskunde, Zytologie, Histologie, Embryologie, Einleitung in die Wissenschaften der Natur, medizinische Fachterminologie, Mikrobiologie, Infektionslehre, Hygiene, Pathologie, Verdauungssystem, Säurehaushalt des Menschen, Immunologie, Herz- und Kreislaufsystem, Urogenitalsystem, Sinnesorgane, Psychosomatik, Psychologie, Hautsystem, Bewegungsapparat, Atmungssystem, Gefäßsystem, Onkologie, Geschlechts- und Infektionskrankheiten, Labortechnologie, Kinderheilkunde, Geriatrie, Untersuchungsmethoden (klinisch), Praxisführung (Für die spätere Leitung und Eröffnung einer eigenen Praxis), Prophylaxe und die speziellen Diagnose- und Therapiemethoden. Bei den Heilpraktiker ausbildungen sollte man so einiges beachten.

Die Ausbildungsdauer ist immer unterschiedlich, aber in den meisten Fällen beträgt sie etwa 3 Jahre. Um nach dieser Ausbildung auch Erfolg im Beruf des Heilpraktikers zu haben, sollte man nach der Ausbildung die Praxis sowie die Theorie ausführlich beherrschen. Bei einer Heilpraktikerausbildung kommen verschiedene Kosten auf den Auszubildenden zu, wie zum Beispiel die allgemeinen Schulbesuchskosten, die Fahrtkosten, Kosten für Zusatzseminare, Beitrittskosten zum Heilpraktikerverband, Überprüfungskosten beim Gesundheitsamt, Untersuchungszubehörkosten, Kosten für weitere Kurse zur Fortbildung und die Ausführungskosten des Assistenzpraktikums.

Die allgemeine Aufgabe des Heilpraktikers ist, die Hintergründe und Ursachen von den Krankheiten der Menschen zu erkennen und zu behandeln. Also trägt der Heilpraktiker zu der Linderung und zur Heilung der Krankheit bei. Er soll Widerstands- und Selbstheilungskräfte von Seele, Körper und Geist aktivieren. Seine Aufgaben basieren auf Erfahrungen und Kenntnissen der Naturheilkunde, die wesentlich aus bewährten und überlieferten Verfahren der Volksheilkunde, als auch aus etwas neueren Therapie- und Diagnoseverfahren bestehen.

Die Ausbildung zum Heilpraktiker liegt keinem staatlichen Regeln/Richtlinien unter. Die notwendigen Kenntnisse, für die erfolgreiche amtsärztliche Kontrolle, können durch viele verschiedene Ausbildungswege erzielt werden. Es gibt viele Ausbildungsinstitute und Schulen an deren jeweils verschiedene Ausbildungszeiten angeboten werden. Bei diesen Ausbildungszeiten gibt es jedoch Unterschiede, denn manche Schulen bieten für diese Ausbildung Tageskurse, Fernstudiums oder Wochenend- Abendkurse an. Um sich für die richtige Variante der Kurse zu entscheiden, sollte man die finanziellen Gegebenheiten und die vorhandene Zeit einbeziehen.

Innerhalb der Therapie- und Diagnoseverfahren, stehen tief greifende und allumfassende
Vorgeschichten der Patienten(Anamnese) und bei dem Durchführen einer speziellen Untersuchung das Informieren von den Diagnoseergebnissen der Patienten, im Vordergrund. Außerdem informiert der Heilpraktiker die Patienten auch über eine gesunde und ausgeglichene Lebensweise wie zum Beispiel über die Vermeidung von Risikofaktoren der Gesundheit, fördernder Gesundheitslebenswandel oder Tipps zur gesunden Ernährung.

Der Heilpraktiker kann verschiedene Therapie- und Diagnoseverfahren anwenden, wie zum Beispiel verschiedene Akupunkturverfahren(Ohrakupunktur, chinesische-, Elektro- oder Körperakupunktur), Atem-, Chiro-, Hydro-, Ernährungs-, Farb-, Licht-, Entspannungs-, Humoral-, Bewegungs-, Phyto-, Psycho-, Sauerstoff-, Zell-, Reflexzonen- oder manuelle Therapien, Eigenblutbehandlungen, Homöopathie, Massagebehandlungen, Bioenergiebehandlungen, Moxabehandlungen (kombinierte Wärme- und Phytotherapie) oder Irisdiagnostik.